USA


 

 

Eastern State Penitentiary, Pennsylvania

 

Als das Eastern State Penitentiary im Jahre 1829 errichtet wurde, war es für die damalige Zeit das größte und kostspieligste Regierungsgebäude, welche bis dato jemals konstruiert worden war.
Ziel war es, radikale Experimente an Gefangenen durchzuführen.
Man glaubte damals felsenfest, mit diversen eigenartigen Methoden könne man Verbrecher wieder „geheilt“ in die Gesellschaft entlassen.
Dazu gehörte auch, dass die Gefangenen während der ganzen Haftzeit ihre Zellen nicht verlassen durften.
Sie verbrachten ihre Zeit in totaler Isolation und Stille.

 

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Die Architektur basierte auf einen zentralen Rundbaubereich, von diesem aus sich alle Zellen abzweigten.
Es diente dadurch zur einfachen Steuerung und vor allem zur Überwachung der Gefangenen.
Es war ihnen nicht einmal erlaubt mit anderen Insassen zu kommunizieren.
Ungehorsame wurden in Zwangsjacken gesteckt und in stockfinstere Zellen gesperrt.

 

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Diese Idee der "Rehabilitation" entpuppte sich als ein schrecklicher Irrtum.
Die Gefangenen wurden dadurch nur noch zornig und frustriert, viele von ihnen sogar komplett geisteskrank.
Teilweise konnten sie sich nicht mal an ihre eigenen Namen erinnern.
Dann kam es hinzu, dass unbarmherzige Wärter je nach Lust und Laune
sich irgendeinen Gefangenen herauszogen und diesen oftmals brutal bis zum Tode verprügelten.
Fluchtversuche gab es, aber sehr wenige waren erfolgreich.
Als im Jahre 1961, die völlige Isolation endlich eingestellt wurde, brach einer der Insassen aus und lief Amok.

 

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Im Jahre 1971 wurde Eastern State Penitentiary schließlich geschlossen.
Heute gehört der Gebäudekomplex zu den fünf meist frequentierten Plätzen Amerikas.
Angeblich sollen hier noch sehr viele verärgerte Seelen ihr Unwesen treiben.
Seit der Schließung hat sich keiner mehr getraut eine Nacht im Gefängnis zu verbringen.

 

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Hier die Auflistung der einzelnen Spukplätze im Gefängnis:

 

Die Zelle des Friseurs
In dieser Zelle gab es einen Insassen mit guten Manieren, der einmal in der Woche als Gefängnis-Friseur tätig sein durfte.
Sich rasieren und frisieren lassen durften sich aber nur die Gefangenen mit guter Führung.

Doch trotzdem die ganze Prozedur genauestens überwacht wurde, konnte dennoch ein Mord nicht verhindert werden: Einem Gefangenen wurde während einer Rasur die Kehle aufgeschlitzt.
Anscheinend hatte der Ermordete einen Mann getötet, der mal ein sehr guter Freund des Friseurs gewesen war.
Nachdem der Friseur die Kehle seines Opfers mit einem Rasiermesser aufgeschlitzt hatte, wickelte er den Kopf des Mannes in ein dampfendes Tuch und entschuldigte sich, er müsse vergessene Versorgungsmaterialien von seiner Zelle holen. Aber dazu kam er gar nicht mehr, denn die Wache hatte längst die auffällig dunkelroten Flecken am Tuch entdeckt.
Ungefähr eine Woche nach diesem Vorfall wurde der Friseur durch einen unbekannten Angreifer getötet.

 

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Im Rundbau
Nachdem man hier einen Insassen erhängt vorgefunden hatte, erfuhr man von einer der Dienst habenden Wachen, dass er sich kurz davor mit diesem Mann über ein sonderbares Ereignis unterhalten hatte.
Es ging um ein nächtliches Erlebnis im Rundbau, und zwar um das Auftreten einer unsichtbaren physikalischen Kraft: Papiere und andere Schreibtischutensilien flogen auf den Boden, Stühle hoben sich von selbst in die Luft und flogen herum, und dergleichen.

Oft kann eine spektrale Anwesenheit durch eine plötzliche Temperaturschwankung ermittelt werden.
Experten verwenden die Bezeichnungen "cold spots“ (kalte Punkte) und "hot spots“ um dieses Phänomen zu beschreiben.
In diesem Bereich sollen ziemlich negative Seelen aktiv sein.

 

 

Death Row
Dies ist einer der gruseligsten Bereiche im Gefängnis.
Die Männer, die wegen grausamer Verbrechen wie Massen-, Serienmord oder wegen Kinderschändung überführt wurden, verbrachten die letzten Tage ihres Lebens hier in diesen Zellen, wartend auf ihre Todesstrafe.
Oft konnte eine Warterei hinter den kalten Wänden Jahre lang dauern.
Darum nahm sich manch einer in seiner Verzweiflung selbst das Leben.
Es gab da z.B. einen Fall, wo sich ein Häftling mit seinen Nägeln selbst die Pulsadern aufschlitzte und verblutete, weil sich kein Wärter reintraute, um ihm zu helfen!

Nachdem das Gefängnis geschlossen hatte, stellte man einen Hausmeister ein, der die Zellen säubern sollte……sollte!
Kaum war der Mann da, kündigte er seinen Job völlig entsetzt.
Steif und fest behauptete er, er sei von einer unsichtbaren Kraft am Kragen gepackt und über den Fußboden geschleift worden!
Dabei habe er deutlich ein Grunzen und Atmen gehört.

 

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Zelle Nr. 12 im ersten Stock
Hier sollen selbst Parapsychologen geflüchtet sein, weil sie nicht imstande waren mit den erschreckenden Bildern und den Angriffen negativer Wesen klar zu kommen.
In Zelle Nr. 12 sollen schlimme Gewalttaten verübt worden sein.
Zum Beispiel hat man hier andere Insassen durch die Gitterstäbe hindurch angegriffen, während sie den Gang entlang liefen.
Mit selbst gemachten Werkzeugen schnitt man den Opfern den Hals oder die Niere auf.
Ein Parapsychologe wurde hier von einer unsichtbaren Kraft angegriffen und beinahe erdrosselt.
Als er nicht mehr atmen konnte, rannte er in Panik raus und war erst dann wieder in der Lage zu atmen.
Später meinte er, er habe definitiv zwei Hände an seinem Hals gespürt, die ihm die Kehle fest zudrückten.

 

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Zelle Nr. 12 im zweiten Stock
Diese Zelle ist voller negativer Energien.
Die sadistischen Vorkommnisse in der Vergangenheit haben hier tiefe Spuren hinterlassen.
Die schwächeren Insassen wurden ausgeraubt, gepeinigt und anschließend ritzte man ihnen mit einem rostigen Werkzeug die Initialen des Angreifers auf den Körper.
Dies bedeutete: von nun an waren diese Männer „Eigentum“.
Wehe dem, der es wagte ihr „Eigentum“ auszurauben oder zu „benutzen“!
Der wurde sofort auf die Todesliste gesetzt.

Grenzwissenschaftler sollen hier Augenblicke brutalen sexuellen Missbrauches „empfangen“ haben.
Diese Zelle soll durch den Geist eines Mannes besessen sein, der zu der damaligen Zeit immer wieder ausgeraubt und gepeinigt wurde
Sein Geist suche nun nach Vergeltung.

Hatte ein Insasse es tatsächlich gewagt, mit einem anderen in Kontakt zu treten oder sich dem Wachpersonal gegenüber vulgär geäußert, dann war der „iron gag“ (Mundknebel aus Eisen) der Preis, den er dafür zahlen musste.
„Iron Gag“ war ein mittelalterliches Folterwerkzeug, bestehend aus einem Eisenmundstück.
Man klemmte es an den Zähnen der Insassen fest.
Die Ketten führten an den Schultern vorbei runter zu den Handschellen.
Jede Bewegung des Opfers führte dazu, dass sich die Vorrichtung an die Kehle des Opfers grub und ein heftiges Würgen verursachte.
Klar gab es da auch Todesfälle.

 

 

Zelle 13 im Block 1
Hier befindet sich der „Ruhestuhl“ (tranquillity chair).
Ursprünglich diente er zur Beruhigung aggressiver Insassen.
Schnell wurde die Methode abgeändert: Man kettete die Gefangenen nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft an diesem Stuhl fest.
Als sie Monate später diesen Stuhl endlich verlassen durften, waren sie entweder nicht mehr am Leben, oder in einem sehr schlimmen Zustand.
Sie bekamen alle paar Tage mal eine Mahlzeit.
Die, die nicht am Hunger gestorben waren, wurden Opfer der Schwerkraft: Das Blut sammelte sich an den Beinen bis diese anschwollen.
Ihre Körper waren völlig abgemagert, die Haut knackte und die Füße bluteten.
Zuletzt war vor ca. 40 Jahren jemand an diesen Stuhl gefesselt.

 

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Die Isolationskammer
Diese Kammer hat etwa die Größe eines Wandschrankes.
Hier wurden die harten „Fälle“ eingesperrt und mussten schwer für ihre Straftaten bezahlen.
Man wickelte sie in lange Hosen und Hemden ein.
Dadurch erzeugte man eine behelfsmäßige Schlinge - eine Art Zwangsjacke.
Mahlzeiten schob man – wenn überhaupt - unter der Zellentür durch.
Manchmal nagten die Gefangenen sogar an ihrem eigenen Fleisch, da man ihnen für lange Zeit die Nahrung einfach entzogen hatte.
Andere verübten Selbstmord, indem sie ihre Köpfe immer wieder gegen die Wand schlugen.
Die Überlebenden wurden nicht selten geisteskrank!

 

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