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Goldfield Hotel, Goldfield/Nevada

 

Das Goldfield Hotel wurde 1908 in Goldfield, Nevada erbaut. Die Stadt Goldfield enstand 1902, nachdem Gold in der Gegend entdeckt wurde.
Die Stadt wuchs sehr schnell und beherbergte in ihren Spitzenzeiten über 30.000 Einwohner. Heute leben nur noch wenige hundert Menschen in der Stadt.
1923 fiel die Stadt einem großem Feuer zum Opfer wobei ein Großteil der Gebäude Zerstört wurde. Einige wenige historische Ziegelgebäude, vor allem das bemerkenswerte Goldfield Hotel, das alte Schulhaus und das Minengebäude blieben bis heute erhalten.

 

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Im Jahre 1908 wurde das Goldfield Hotel für die, damals unglaubliche Summe von 500.000 Dollar erbaut, das zu jener Zeit als das spektakulärste Hotel des Staates Nevada angesehen wurde. Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten sei Champagner die Eingangsstufen hinunter geflossen. Die 154 Zimmer waren mit wertvollen Tapeten und Teppichen sowie mit Telefon, elektrischem Licht und Dampfheizung ausgestattet. Viele Zimmer verfügten über ein eigenes Bad. Die Eingangshalle war ganz in Mahagoniholz gehalten und mit schwarzen Lederpolstern möbliert. Von den mit Blattgold verzierten Decken mit den vergoldeten Pfeilern hingen wertvolle Kristallleuchter. Das Hotel verfügte über einen der ersten Fahrstühle westlich des Mississippi. Es galt als luxuriösestes Haus zwischen den Rocky Mountains und dem Pazifischen Ozean. Während des Zweiten Weltkrieges wurden Soldaten in dem mittlerweile heruntergekommenen Haus untergebracht. Nach dem Krieg schloss es 1945 für immer seine Tore. Es gibt Pläne es wieder zu eröffnen. Die begonnenen Renovierungen ruhen aber derzeit.
Quelle dieses Absatzes: Wikipedia.org

 

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Kurz nachdem das Hotel erbaut wurde, wurde es an George Wingfield, dem Besitzer der "Goldfield Consolidated Mines Company" und Casey McDannell, einem Unternehmer verkauft.

Das Hotel soll mehrere Geister beherbergen.
Bei einem der Geister die in dem Hotel spuken sollen handelt es sich um die Prostituierte "Elizabeth". Sie soll die geliebte von George Wingfield gewesen sein.
Sie wurde schwanger und behauptete das Kind sei von Wingfield. Aus Angst vor einem Skandal der sich auf seine geschäftlichen Angelegenehiten auswirken könnte, bezahlte er sie, damit sie ihm und dem Hotel fern blieb. Als Allerding die Schwangerschaft nicht mehr zu verstecken war, lockte er sie in das Zimmer 109 im Goldfield Hotel und kettete sie an den Heizkörper. Sie wurde dort festgehalten bis sie ihr Kind gebahr. Angeblich hörte man sie regelmäßig um Gnade flehen, diese Bitte wurde jedoch nicht erhört.
Einige sagen das Elizabeth bei der Geburt gestorben sei, andere behaupten das Wingfield sie ermordet habe. Ihr Kind soll in einen alten Bergbauschacht geworfen worden sein.
Der Geist von Elizabeth soll bis heute im Goldfield Hotel spuken und außerdem soll man an manchen Tagen das weinen einen Babys aus den tiefen des Hotels hören können.

Elzabeth´s Erscheinung wird als eine junge Frau mit langen fließenden Haaren, weißem Kleid und einem unendlich traurigem Gesichtsausdruck beschrieben. Sie soll das Hotel durchstreifen, auf der Suche nach ihrem Kind und sie wird auch sehr oft weinend im Raum 109 gesehen. Besucher berichten von plötzlichen Temperaturabfällen im Raum 109.
Elizabeth lässt sich wohl auch nicht gern fotografieren. Kameras sollen im Raum 109 nicht funktionieren, während sie in den restlichen Räumlichkeiten problemlos aufnahmen. Es soll aber angeblich gelungen sein sie zu fotografieren. Eine weiße Gestalt soll auf dem Bild von dem Raum zu sehen sein.
 

 

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Es wird auch von zwei weiteren Geistern berichtet, deren Identität unbekannt ist. Hier handelt es sich um eine Frau die sich im 3. Stock erhängt haben soll und einen Mann der sich vom Dach des Hotels stürzte. Diese Vorfälle sind aber nicht belegt.

Auch interessant ist die Geschichte von dem "Stabber". Dieser bösartige Geist soll im Speisesaal sein Unwesen treiben. Er soll Leute angreifen die mit einem großen großen Küchenmesser über die Schwelle treten. Die vermeindlichen Opfer wurden aber nie ernsthaft verletzt, aber jedoch so heftig erschreckt das sie nie wieder zurück ins Hotel kamen.

Im Eingangsbereich soll es drei sehr lustige Geister geben. Es soll sich hier um zwei Kinder und einen kleinen Mann handeln. Diese sollen sich von hinten an ahnungslose Leute heranschleichen, ihnen auf die Schulter tippen und dann lachend verschwinden.

Der letzte Geist von dem berichtet wird, soll George Wingfield selbst sein. Seine Anwesenheit soll sich durch Zigarrenrauch bemerkbar machen. Einige Besucher berichten auch von frischer Zigarrenasche in seinem Zimmer im 1. Stock.

Schon viele Paranormale Forscher behaupten das Hotel sei ein Tor zu einer anderen Welt. 2001 wurde es von dem Fernsehsender "Fox Family" in seiner Serie "Worlds Scariest Places" vorgestellt.
2008 wurde es vom Sci-Fi Channel als einer der "Scariest Places on Earth" nochmals vorgestellt.

Unter anderem wurde das Goldfield Hotel auch mehrmals von mehreren Ghost Hunter Gruppen untersucht.
Neben zahlreichen EVP´s sind auch interessante Videos entstanden. Unter anderem im Keller, wo ein Ziegelstein durch den Raum geworfen wird.
Außerdem berichten die Gruppen von einem eher bedrückenden Gefühl im Hotel.

 

 

 

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